Keramikgrill richtig reinigen
Ein Keramikgrill reinigt sich beim Ausbrennen weitgehend selbst: Heizen Sie ihn nach dem Grillen kurz hoch, die Rückstände veraschen. Rost abbürsten, Asche entfernen – ganz ohne aggressive Reiniger. Die Keramik selbst sollte möglichst unbehandelt bleiben.
Ausbrennen statt Chemie
Nach dem Grillen den Grill für 15–20 Minuten auf hohe Temperatur (250 °C+) bringen. Fett- und Speisereste verbrennen dabei zu Asche. Diese Methode ersetzt die meisten Reiniger und schont die Keramik. Verwenden Sie keine Backofen- oder Grillreiniger auf der Innenkeramik – Chemikalien können sich in der porösen Oberfläche festsetzen.
Rost und Asche
- Rost: Nach dem Ausbrennen und Abkühlen mit einer Grillbürste abbürsten. Gusseisen-Roste nach dem Reinigen dünn einölen, damit sie nicht rosten.
- Asche: Regelmäßig entfernen – sie blockiert sonst die untere Luftzufuhr und erschwert die Temperaturregelung.
Keramik schonen
Die wichtigste Regel: kein Temperaturschock. Gießen Sie niemals kaltes Wasser auf heiße Keramik – das kann Spannungsrisse verursachen. Feine Haarrisse in der Glasur (Crazing) sind dagegen normal und beeinträchtigen die Funktion nicht.
Dichtung und Mechanik pflegen
Prüfen Sie die Deckeldichtung gelegentlich auf Verschleiß – sie ist entscheidend für die Temperaturkontrolle. Dichtungen, Roste und Thermometer sind Verschleißteile; für die von uns geführten Marken halten wir Ersatzteile dauerhaft vor. Mehr dazu im Ratgeber Keramikgrill-Zubehör.
Fazit
Ausbrennen, abbürsten, Asche raus, Keramik in Ruhe lassen – mehr braucht ein Keramikgrill nicht. So bleibt er über viele Jahre einsatzbereit. Welcher Grill langfristig die beste Wahl ist, zeigt unsere Kaufberatung.