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Tomahawk-Steak mit Couscous-Salat vom Kamado
Ein Tomahawk-Steak mit seinem langen Knochen und 5–6 cm Dicke gelingt am zuverlässigsten rückwärts gegart — und genau dafür ist ein Keramikgrill wie der Kamado Bono gemacht: Bei 120–130 °C zieht das Steak indirekt schonend auf Kerntemperatur, die Keramik hält die Hitze über die gesamte Garzeit stabil, und zum Schluss sorgt die direkte Glut in zwei Minuten je Seite für die Kruste. Dazu servieren Sie einen frischen Couscous-Salat mit Kräutern, Gurke, Tomate und Granatapfelkernen, der nebenbei entsteht, während das Fleisch gart.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Nehmen Sie die Tomahawk-Steaks etwa 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und tupfen Sie sie trocken. Gewürzt wird erst nach dem Grillen — so bleibt die Oberfläche trocken und die Kruste wird besser.
- Bereiten Sie den Kamado für indirektes Grillen vor: Holzkohle einfüllen, die Erlen-Räucherchips untermischen und mit einem natürlichen Anzünder (z. B. Holzwolle) entzünden. Deflektorstein und Rost einsetzen, Deckel schließen und den Grill über die beiden Lüftungsschieber auf 120–130 °C einregeln.
- Legen Sie die Steaks auf den Rost und stecken Sie einen Kerntemperaturfühler waagerecht in die dickste Stelle. Ziel: 45 °C Kerntemperatur — je nach Dicke dauert das 45 bis 70 Minuten. Deckel geschlossen halten, jedes Öffnen kostet Zeit und Temperaturstabilität.
- Währenddessen den Couscous zubereiten: 250 g Couscous mit 300 ml heißer Gemüsebrühe übergießen, abdecken und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen.
- Tomaten würfeln, Gurken längs halbieren, entkernen und ebenfalls würfeln. Koriander, Minze und Petersilie fein hacken, die Kerne aus dem halben Granatapfel lösen.
- Für den Salat Couscous, Gemüse und Kräuter mischen. Mit dem Saft der halben Zitrone, 4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken, zum Schluss die Granatapfelkerne darüberstreuen.
- Sobald 45 °C Kerntemperatur erreicht sind: Steaks vom Rost nehmen, Deflektorstein mit Grillhandschuhen entfernen und beide Lüftungsschieber ganz öffnen. Der Kamado klettert nun zügig auf 250–300 °C. Die Steaks direkt über der Glut je Seite 2 Minuten scharf angrillen.
- Die Steaks 8–10 Minuten ruhen lassen, dann mit grobem Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Das Fleisch am Knochen entlang auslösen, quer zur Faser in Tranchen schneiden und mit dem Couscous-Salat servieren.
Variationen und Beilagen
Statt Erle passen auch Kirsche (fruchtiger) oder Eiche (kräftiger) zum Rind — bei Eiche genügt eine Handvoll Chips. Wer den Salat orientalischer mag, rührt einen Teelöffel Ras el-Hanout und etwas Zitronenabrieb unter den Couscous. Als warme Beilage lässt sich parallel Fladenbrot auf dem Rost rösten, oder Sie schmoren im Dutch Oven 3,9 l geräucherte Bohnen als zweite Beilage mit — der Kamado hat bei 130 °C genug Platz und Geduld für beides.
Häufige Fragen
Welche Kerntemperatur brauche ich für medium-rare?
Nehmen Sie das Steak bei 45 °C aus der indirekten Zone. Durch das scharfe Angrillen und die Ruhephase steigt die Kerntemperatur auf etwa 52–54 °C — das ist medium-rare. Für medium nehmen Sie das Steak erst bei 50 °C aus der indirekten Zone.
Geht das Rezept ohne Kerntemperaturfühler?
Davon raten wir ab. Bei einem 5–6 cm dicken Cut ist die Garzeit zu unterschiedlich, um nach Uhr zu grillen — ein Fühler mit Kabel oder Funk kostet wenig und entscheidet hier über das Ergebnis.
Für wie viele Personen reicht ein Tomahawk-Steak?
Ein Tomahawk mit rund 1,2 kg bringt nach Abzug des Knochens etwa 800–900 g Fleisch auf den Teller — das reicht für zwei Personen mit Beilage. Für vier Portionen rechnen Sie daher mit zwei Steaks.