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Schokobananen vom Grill – warmes Dessert aus dem Kamado

Grill-Banane

Schokobananen vom Grill sind das wohl einfachste Dessert, das Sie auf dem Keramikgrill zubereiten können: Die Banane gart in der eigenen Schale, die Schokolade schmilzt direkt in der Frucht — ganz ohne Schüssel, Form oder Alufolie. Im Kamado gelingt das besonders gut, weil die Keramik nach dem Hauptgang noch lange gleichmäßige Hitze abgibt. Sie nutzen also die Restwärme, die ohnehin im Keramikgrill steckt, und haben nach 10 bis 12 Minuten ein warmes Dessert für vier Personen auf dem Tisch.

⏱ Vorbereitung: 10 Min.🔥 Grillzeit: 10–12 Min.🌡 160–180 °C direkt📊 einfach

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Regeln Sie den Kamado auf 160–180 °C für direktes Grillen ein — ohne Deflektorstein, Rost auf mittlerer Ebene. Kommen die Bananen als Dessert nach dem Hauptgang, reicht die vorhandene Glut in der Regel aus.
  2. Hacken Sie die Zartbitterschokolade grob in etwa haselnussgroße Stücke. Kleine Stücke schmelzen gleichmäßiger als ganze Riegel.
  3. Legen Sie jede Banane mit der Schale flach auf ein Brett, sodass sie stabil liegt. Schneiden Sie die Schale der Länge nach mit einem scharfen Messer ein — etwa 1 cm tief bis ins Fruchtfleisch, aber nicht durch die untere Schalenseite.
  4. Drücken Sie den Schlitz vorsichtig auseinander und füllen Sie pro Banane rund 25 g Schokoladenstücke hinein. Drücken Sie die Stücke leicht ins Fruchtfleisch.
  5. Streuen Sie nach Belieben gehackte Haselnüsse und eine Prise Zimt über die Füllung.
  6. Setzen Sie die Bananen mit dem Schlitz nach oben direkt auf den Rost und schließen Sie den Deckel. Grillen Sie sie 10 bis 12 Minuten bei 160–180 °C — der Deckel bleibt dabei zu, damit die Hitze von allen Seiten wirkt.
  7. Die Schokobananen sind fertig, wenn die Schale rundum dunkelbraun bis schwarz verfärbt ist und die Schokolade glänzend geschmolzen im Schlitz steht. Das Fruchtfleisch ist dann weich und heiß.
  8. Nehmen Sie die Bananen mit der Grillzange vom Rost und lassen Sie sie 2 bis 3 Minuten abkühlen — die Füllung ist direkt vom Grill sehr heiß. Zum Essen den Schlitz leicht aufbiegen und die Banane direkt aus der Schale löffeln.
Kamado-Tipp: Liegt der Deflektorstein vom Hauptgang noch im Grill, müssen Sie ihn nicht ausbauen: Grillen Sie die Bananen einfach indirekt bei rund 180 °C — dann dauert es 14 bis 16 Minuten, dafür kann nichts anbrennen. Für den Dessert-Gang die Lüftungsschieber oben und unten nur fingerbreit öffnen, so hält der Kamado die 160–180 °C stabil, ohne neue Kohle nachzulegen.

Variationen: So wandeln Sie Schokobananen ab

Das Grundrezept verträgt viele Abwandlungen. Statt Zartbitterschokolade können Sie Vollmilch- oder weiße Schokolade verwenden — beide schmelzen schneller, prüfen Sie also schon nach 8 Minuten. Beliebt bei Kindern: kleine Marshmallow-Stücke mit in den Schlitz drücken, sie karamellisieren an der Oberfläche. Für Erwachsene passt ein Teelöffel Rum oder Amaretto, den Sie vor dem Grillen über die Schokolade träufeln. Wer es knuspriger mag, streut nach dem Grillen geröstete Mandelblättchen oder Kokosraspeln über die offene Banane. Serviert mit einer Kugel Vanilleeis entsteht ein warm-kalter Kontrast, der das simple Dessert deutlich aufwertet.

Häufige Fragen zu Schokobananen vom Grill

Muss die Schale wirklich schwarz werden?

Ja, das ist gewollt und kein Zeichen für Verbranntes. Die Schale dient als natürliche Garkammer und schützt das Fruchtfleisch — gegessen wird sie nicht. Erst wenn sie sich dunkel verfärbt, ist die Banane innen durchgehend heiß und weich.

Funktioniert das Rezept auch direkt auf der Glut?

Ja. Legen Sie die Bananen auf die abgebrannten, nicht mehr lodernden Kohlen und drehen Sie sie nach 4 bis 5 Minuten einmal. Auf dem Rost mit geschlossenem Deckel gelingt das Ergebnis im Kamado allerdings gleichmäßiger, weil die Hitze die Frucht von allen Seiten umschließt.

Kann ich die Bananen vorbereiten?

Einschneiden und füllen können Sie die Bananen bis zu einer Stunde vorher. Danach verfärbt sich das Fruchtfleisch an der Schnittkante — geschmacklich unproblematisch, optisch aber weniger schön. Auf den Grill kommen sie am besten erst, wenn der Hauptgang vom Rost ist.

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